Astrid Reinke kann nicht kommen

astrid reinke känguruh dritter fruehling

Leider muss der für Ende Juli geplante Workshop mit unserer in Australien lebenden Dozentin Astrid Reinke ausfallen. Lest selbst, was sie uns geschrieben hat:

26.5.2021

Ich habe keine guten Nachrichten:

Uns wurde immer gesagt, dass die Grenzen am 30.6.21 wieder geöffnet werden, mein Flug für Anfang Juli ist schon lange gebucht. Ich habe mit viel Aufwand organisiert, dass ich bis dahin zweimal geimpft sein werde. Nun hat die australische Regierung gerade verkündet, dass sie die Grenzen erst 2022 Mitte des Jahres aufmachen wird…

Gerade gibt es wieder einen Corona-Ausbruch durch AustralierInnen, die aus dem Ausland zurück gekommen sind. Bis Ende März sollten eigentlich 4 Millionen AustralierInnen geimpft sein, aber es gab Chaos und bisher sind es nur 1,5 Millionen.

Es gibt Sondergenehmigungen, um das Land verlassen zu können, aber es ist fast unmöglich eine zu bekommen. Es hat sich jetzt herausgestellt, dass noch 35 Tausend AustralierInnen seit Ausbruch von Corona irgendwo auf dem Planeten festsitzen und darauf warten, dass sie endlich nachhause können. Aber es dürfen wöchentlich nur ganz wenige kommen, und alle müssen 2 Wochen lang für 3 Tausend Dollar in Hotelquarantäne. Sie sind es, die den Virus mitbringen, der es dann immer wieder schafft, zu entkommen. Die Fluggesellschaften nutzen das aus, indem sie die Leute nur in der Business-Klasse fliegen lassen…

Also, ich kann nicht kommen!

Ich hatte mich schon so sehr auf den Workshop gefreut!

Bitte verschiebt den Workshop auf das nächste Jahr – aber dann klappt es ganz bestimmt!!!

Ich wünsche den TeilnehmerInnen und dem Team vom dritten frühling alles Gute!

Bis zum nächsten Jahr, herzliche Gruesse,

Astrid Reinke

astrid reinke känguruhs dritter fruehling

28.6.2021

Liebes Team,

Hier mal wieder Nachrichten von mir.

Wir sind nun im strengen Lockdown. Das heisst, wir dürfen das Haus nur zum Einkaufen und für ärztliche Termine verlassen. 2 Wochen heißt es. Mal sehen.

Lockdwown ist nicht nur hier in Sydney, sondern auch in anderen Bundesländern. Besonders besorgnisserregend ist es dort für die Aboriginal communities. Nicht nur, weil die ärztliche Versorgung dort recht schlecht ist, sondern auch aufgrund der Wohnsituation der Menschen dort: Zu viele Menschen leben auf engstem Raum. Überproportional viele von ihnen leiden an chronischen Krankeiten. Die Lebenserwartung für Aboriginals ist viel geringer als die anderer AustralierInnen.

Und es herrscht Impfchaos, weniger als 5% der Bevölkerung sind richtig geimpft, die Regierung kriegt es nicht geregelt. Ich hatte gehofft, sehr bald endlich wieder mit Workshops anfangen zu können…

Ich grüße Euch und die TeilehmerInnen ganz herzlich und werde mich wieder melden.

Beste Grüße aus dem Winter an den Sommer!

Astrid Reinke

astrid reinke kakadu vorm haus

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