Aktuelles

Unser neues Programm ist da!

Aus gegebenem Anlass zunächst einmal ein ganz herzlicher Gruß an Sie alle! Wir hoffen, dass es Ihnen allen gut geht und dass Sie mit ihren Lieben in Kontakt stehen, dass sie gesund sind und dass wir uns alle sehr bald wieder sehen!

Aktuell müssen wir leider befürchten, dass zumindest unsere ersten Workshops nicht wie geplant stattfinden können, da wir nicht wissen, wie lange der Ausnahmezustand noch anhält und wann die Räume, die wir gebucht haben, wieder zugänglich sind – momentan haben ja alle öffentlichen Kultur-Einrichtungen geschlossen. Wir geben aber die Hoffnung nicht auf und werden Sie hier auf unserer Website auf dem Laufenden halten. Sie werden dann umgehend erfahren, wann es wieder losgehen kann.

 

Und nun zum Programm.

Tunix, Tuwat, Tatendrang

haben wir uns als diesjähriges Motto gewählt und als wir in der Planung steckten, sah die Welt noch anders aus. Momentan scheint es ja eher, als ob nicht unser Tatendrang gefordert wäre – sondern als ob Tunix das Gebot der Stunde sei. Aber wir wollten daran erinnern, dass sich speziell in Berlin der Tatendrang von Bürgerinnen und Bürgern immer wieder sehr handfest öffentlich manifestierte: von 1968 bis zur Frauenbewegung, aus Tunix wurde Tuwat, von den Montagsdemonstrationen bis zum Mauerfall, von Hausbesetzern bis Occupy. Die Klimademonstrationen der letzten zwei Jahre standen in einer ungebrochenen Tradition von Bürgerbewegungen, die in Berlin immer wieder ihren Niederschlag in der Kunst fanden. Greta Thunberg war keinesfalls die Erste, die zu Protestmärschen aufrief. Den Älteren unter uns kommt da einiges sehr vertraut vor.

Auch wenn unser Bewegungsdrang momentan – aus guten Gründen – eingeschränkt sein mag, den Tatendrang wollen wir uns bewahren! Aktuell können wir ihn bewundern bei den Krankenpflegern und Ärztinnen, die unermüdlich im Einsatz sind, oder bei den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Einzelhandels, die in Extraschichten die leergehamsterten Regale wieder auffüllen und unsere Versorgung sichern. Und deshalb behält das Motto auch für uns seinen Sinn. Lassen Sie uns die Erinnerungen an bewegte Zeiten wach halten und die Batterien auffrischen, damit auch wir weiterhin aktiv auf das Leben zugehen, unsere Meinung äußern und eigene Zeichen setzen. Denn gerade das Engagement ganz normaler Bürgerinnen und Bürger war immer wichtig und ist immer wieder gefragt. Nutzen wir die Zweifel, die Fragen und die Hoffnungen des kommenden Jahres, um gemeinsam unsere (kreativen) Energien zu entfesseln!

Ihr Team des dritten fruehling e. V.

 


 

Hundert Jahre nach Einführung von Demokratie und Frauenwahlrecht

Internationaler Frauentag wird gesetzlicher Feiertag in Berlin!

Unsere langjährige Kollegin Claudia Cremer, jetzige Sprecherin des Netzwerks Frauen in Neukölln, gehörte zu den Initiatorinnen einer Unterschriftenaktion, die den Forderungen nach einem neuen Feiertag zu erhöhter Wirksamkeit verhalf. Das Foto zeigt Claudia mit ihren Mitstreiterinnen bei der Übergabe von Postkarten mit Unterschriften am 13. Dezember 2018 im Abgeordnetenhaus Berlin. In der anschließenden Sitzung beschlossen die Abgeordneten, den 8. März zum gesetzlichen Feiertag zu machen. (v.l.n.r.: Maria Macher: Leiterin Stadtteilmütter Neukölln, Claudia von Gélieu von Frauentouren, Derya Caglar: Frauenpolitische Sprecherin der SPD, Sylvia Edler: Gleichstellungsbeauftragte von Neukölln, Claudia Cremer: Sprecherin des NW Frauen in Neukölln, Fotografin: Stella Schwendner)