Aktuelles

Berlin, 4. November 2020

Aus gegebenem Anlass

Leider stehen wir mit dem erneuten teilweisen Lockdown wieder vor einer veränderten Situation und wir müssen mit kurzfristigen Veränderungen in unserem Programm rechnen. Momentan können wir noch nichts Genaues sagen. Wir wissen nur, dass wir Veranstaltungen in der Alten Dorfschule Rudow im November absagen müssen. Das Gemeinschaftshaus Gropiusstadt hat noch nicht entschieden, ob sie das Haus offenhalten können.

Heute erhielten wir die frohe Botschaft: Kulturveranstaltungen mit Publikumsverkehr im Gemeinschaftshaus werden zwar im November abgesagt, aber… unsere November-Kurse im Gemeinschaftshaus können stattfinden!!!

Wir freuen uns also auf das baldige Wiedersehen und einen anregenden Monat November.

Ihr Team des dritten frühling

 

Unser virtueller Salon ist online!

Eva-Maria Kaufmann hat ihren Herbstsalon eröffnet. Sie finden ihn hier.

Der dritte frühling auf „neuen wegen“

Liebe Freundinnen und Freunde des dritten frühling,

die zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie erlassenen Maßnahmen haben in bisher nie gekanntem Maße in unseren Alltag eingegriffen. Durch die Beschränkung von Außenkontakten und die weitgehende Stilllegung des öffentlichen Lebens sind wir alle in einen Lebensmodus geraten, wie er leider für ältere Menschen häufig die Regel ist. Seit über 20 Jahren hat der dritte frühling mit seinen Programmen versucht, dem etwas entgegen zu setzen. Unser erklärtes Ziel war, und ist, mit Kreativität und Kommunikation Isolation und Ausgrenzung im Alter zu bekämpfen. Die vergangenen Monate haben uns da leider zunächst mal einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Tunix, Tuwat, Tatendrang hatten wir unser Frühjahrsprogramm genannt und gehofft, mit Ihnen zusammen ein aktionsgeladenes Jahr 2020 zu beginnen. Und dann kam alles ganz anders: Die von uns gebuchten Räume waren unzugänglich, Abstandsregelungen und Hygienevorgaben machten intensive Gruppenarbeit unmöglich und bei erhöhtem Gesundheitsrisiko für ‚Menschen mit Lebenserfahrung‘ wurde zwangloses Zusammensein schon fast bedrohlich. Mittlerweile deuten sich ja umfassende Erleichterungen des Lockdown an, aber eine ‚Zweite Welle‘ ist nicht auszuschließen. Uns stellt sich daher die Frage: Sollen Fantasie, Tatendrang, Neugier und der kreative Austausch jetzt zum Erliegen kommen? Wir finden: Nein!

Wir haben deshalb intensiv über Alternativen zu unseren bisherigen Angeboten nachgedacht. Herausgekommen ist ein Alternativprogramm des dritten frühling, das wir neue wege 2020 genannt haben. Und das haben wir uns vorgenommen: Wir möchten mit Ihnen dauerhafte Brieffreundschaften knüpfen um Texte und Arbeitsanleitungen auszutauschen; wir wollen uns mit Ihnen online über das Internet treffen, um gemeinsam kreativ zu arbeiten, Ergebnisse zu besprechen und Erfahrungen zu teilen; wir wollen technische Hilfestellung leisten, um denjenigen unter Ihnen, denen Internet und neue Medien nicht vertraut sind, den Zugang zu erleichtern; und wir wollen gemeinsam im Internet nach interessanten Seiten Ausschau halten, die zum Stöbern und Erkunden einladen – oder sogar zum Mitmachen und Mitreden.

Da das für uns alle neu ist, wollen wir uns Zeit lassen zum Ausprobieren und Verbessern. Wir werden die Zusammenkünfte am Bildschirm eher kurz halten, weil es sonst zu anstrengend wird, und dafür über einen längeren Zeitraum in regelmäßigen Abständen wiederholen. Wir werden mit Ihnen persönlichen Kontakt halten, damit sich die digital Unerfahrenen nicht allein gelassen fühlen. Für Museumsbesuche und gemeinsames Arbeiten im Freien werden wir uns aber auch tatsächlich wieder sehen. Wir beschreiten also neue Wege und würden uns freuen, wenn Sie uns dabei begleiten und gemeinsam mit uns ein Zeichen setzen. Ein Zeichen gegen Isolation und Ausgrenzung und für Austausch, Kommunikation und kreativen Tatendrang.

Ihr Team des dritten frühling e. V.

 


 

Hundert Jahre nach Einführung von Demokratie und Frauenwahlrecht

Internationaler Frauentag wird gesetzlicher Feiertag in Berlin!

Unsere langjährige Kollegin Claudia Cremer, jetzige Sprecherin des Netzwerks Frauen in Neukölln, gehörte zu den Initiatorinnen einer Unterschriftenaktion, die den Forderungen nach einem neuen Feiertag zu erhöhter Wirksamkeit verhalf. Das Foto zeigt Claudia mit ihren Mitstreiterinnen bei der Übergabe von Postkarten mit Unterschriften am 13. Dezember 2018 im Abgeordnetenhaus Berlin. In der anschließenden Sitzung beschlossen die Abgeordneten, den 8. März zum gesetzlichen Feiertag zu machen. (v.l.n.r.: Maria Macher: Leiterin Stadtteilmütter Neukölln, Claudia von Gélieu von Frauentouren, Derya Caglar: Frauenpolitische Sprecherin der SPD, Sylvia Edler: Gleichstellungsbeauftragte von Neukölln, Claudia Cremer: Sprecherin des NW Frauen in Neukölln, Fotografin: Stella Schwendner)